Details vergessen – Weiße Zelt des Satans
Ein paar Details zum neu gebauten Pyramidenkomplex wurden in dem Artikel vergessen. So ist es zum Beispiel wichtig zu wissen, daß das Hotel in dem Naturschutzgebiet “Cabo de Gata” errichtet wurde, wo von der Bezirksverwaltung ganz einfach der gewünschte Platz zum Baugebiet erklärt wurde, ohne dass sie eine Berechtigung dazu gehabt hätte. Ausserdem ist interessant, daß vom Spanischen Umweltminister bereits ein Enteignungsverfahren für jenen Teil des Hotels eingeleitet wurde, der in staatlich geschütztem Gebiet liegt (weniger als 100 Meter vom Ende des Strandes). Das betrifft ca die Hälfte des Komplexes, diese wird bei erfolgreicher Durchführung der Enteignung so wie von Greenpeace gefordert abgerissen. Für diese 100 Meter hatte die Bezirksverwaltung also keinesfalls das Recht eine Baubewilligung zu erteilen, für den Rest ist auch eher ungewöhnlich, dass in einem Naturschutzgebiet, vier Kilometer vom nächsten Dorf, einfach ein Gebiet in Bauland umgewidmet wird. Laut Greenpeace kann auch dieses Gebiet, laut den Gesetzen zur Schaffung des Naturschutzgebietes nicht bebaut werden. (Und noch ein Detail: Fotos von Greenpeace zeigen dass die Aktivisten nicht die leerstehenden Zimmer zur Übernachtung nutzen, sondern auf den Terrassen in Zelten oder im Schlafsack campieren)
Wo sollte man hinwandern?
So wie ich, der jetzt für eine Pharmafirma in der Schweiz arbeitet. Auf einer unbefristeten Stelle mit ca. 20% mehr Gehalt. Und die Lebenskosten? Die liegen gerade in der Schweiz erheblich höher als in D. Oder lebst Du weiter in D? Selbst wenn alles 20% teurer wäre: Allein der Steuerunterschied reicht dann immer noch aus, um einen um die Lebenshaltungskosten
bereinigten erheblichen Netto Anstieg zu verbuchen. Was man dabei sparen kann ist unglaublich Man könnnte von dem ersparnis vieles kaufen zum Beispiel Motorenöl, oder etwas für sich ein, Handy etc. Das ist allerdings richtig. Aber auch unbefristete Stellen sind im Ausland und in Deutschland keine Garantie für einen Job auf Lebenszeit. Die Frage ist: Wieso? In der Chemie mag die Zahl der Arbeitgeber relativ begrenzt sein, weil da ja anscheinend (kann ich nur als aussenstehender ‘Beurteilen’) Grosskonzerne vorherrschen. Aber in jeder Menge anderer Branchen gibt es genug alternativen. Schau dir doch mal die Zahl der Stellenanzeigen Schweizer Grossfirmen an, in denen Fachkräfte gesucht werden … ich hab mir persönlich bislang
immer die Option offen gehalten, wenn das mit der Beförderung nicht wie gewünscht klappt, mich auf entsprechende andere Stellen zu bewerben … es gibt imho keinen Grund, das anders zu handhaben, als die Firmen das umgekehrt tun.